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Fahrtbericht Dezember 2009

Rumänienreise nach Bistriţa vom 25.12. bis 01.01.2010

Freitag, 25.12.09

Der erste Weihnachtstag beginnt für manche sehr früh, für andere wiederum gibt es noch Zeit auszuschlafen: um 12 Uhr mittags soll es in Frankfurt losgehen nach Nürnberg, von da aus als komplette Mannschaft in vier VW-Bussen dann Richtung Rumänien.

Unsere bunt gemischte Truppe findet sich um ca. 16 Uhr am Rastplatz Tennenlohe bei Nürnberg ein, gute eineinhalb Stunden später als geplant. Schuld ist unter anderem der widerspenstige Anhänger, den Christians Flotte in Hüttenberg abholen muss: er koppelt sich kurzerhand im wahrsten Sinne des Wortes ab und bleibt vor der Einfahrt auf der Straße stehen! Zur Abfahrtszeit in Nürnberg dämmert es schon und wir sind daher dankbar für das trockene Wetter, sodass das Autofahren nicht zu anstrengend ist. Die Busse werden noch schnell vollgetankt, die Gepäckverteilung optimiert und dann geht’s los!

Die Fahrt durch Österreich (endlose Baustellen!), Ungarn (faszinierend viele Ölraffinerien!!) und schließlich Rumänien, das wir am frühen Morgen erreichen, verläuft ohne größere Zwischenfälle.

 

Samstag, 26.12.09

Wir kommen gegen 12 Uhr mittags in Cluj an, wo wir bei Freunden von Lentinks einen Mittagsimbiss erhalten und erste rumänische Gastfreundschaft genießen dürfen. Danach geht die Fahrt weiter in Richtung dem zwei Stunden entfernten Bistriţa. Die Sonne scheint warm und freundlich in die Schlafkoje über dem gelben Bus und lädt Hanna und mich noch zu einem Schläfchen ein..

Unser Quartier für die nächsten sieben Tage: der Kindergarten der Hilfsorganisation Benita in Bistriţa, wo wir von Lidia und Alina mit heißem Tee und Gebäck sehr herzlich empfangen werden!

Wir richten zunächst unser Bettenlager ein und dürfen uns dann noch zwei Stündchen ausruhen. Nach dem Abendessen, das aus Spaghetti und, ihr erratet es, einigen rumänischen Spezialitäten besteht, treffen wir uns dann um 19.30 Uhr mit allen um das Theaterstück und die Lieder noch einmal zu üben. Insgesamt ist die Stimmung im Team sehr gut, trotz leichter Müdigkeit sind alle bei der Sache und haben viel Spaß beim Durchspielen der Szenen.

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Das Theaterstück selbst hat natürlich das Evangelium als zentralen Punkt, zu dem wir durch Szenen gelangen, die die Sündenlast eines jeden Menschen in verschiedensten Facetten demonstrieren. Die musikalische Begleitung der Lieder leitet John mit Keyboard und die des Stücks mit der tragbaren Stereoanlage.

Die Außentemperatur unterscheidet sich wider Erwarten nicht besonders von der deutschen, allerdings unterscheidet sie sich auch nicht sonderlich von der Innentemperatur: die Heizung ist auf Störung, es lebe die deutsche Technik, die auch hier nicht funktioniert!

Sonntag, 27.12.09

Dass die rumänische Zeit der deutschen eine Stunde voraus ist, merkt die Hälfte der Mädels erst, als das Frühstück unseres ersten Einsatztages schon fast vorbei ist. Nach dieser kleinen Anekdote werden dann aber auch ganz schnell noch die letzten Uhren umgestellt und wir können mit einer weiteren Programmprobe in den Tag starten.

Um 13.45 Uhr steht nämlich die Abfahrt zum Gefängnis in Bistriţa an, wo wir vor ca. 160 (?) männlichen Gefangenen von Gottes Guter Botschaft weitersagen dürfen. Es ist zugegebenermaßen schon ein wenig unheimlich, wenn auf solch eine große Anzahl Krimineller gerade mal vier Wachleute kommen!

Singen

Jegliche Sorge stellt sich aber als umsonst heraus: die Gefangenen hören erstaunlich gut zu und einige haben sogar eine Bibel dabei. Nachdem wir dann unser ca. 45-minütiges Programm samt Predigt beendet haben, beginnt der Gefängnisprediger und redet auch nochmal ca 20 Minuten (zumindest gefühlte, da wir die ganze Zeit stehen und auch fast nichts VERstehen!).

Am Ende singen uns die Gefangenen sogar noch aus vollem Halse ein Lied vor. Besonders bewegend ist, dass sich in diesem Gefängnis ein Bibelkreis gegründet hat, der mittlerweile 70 Mitglieder hat, von denen mindestens 20 schon bekehrt sind (ich vertraue bei diesen Zahlen auf meinen Informanden Karsten!). Als wir gerade aufbrechen wollen, wird uns ein Rundgang durch das Gefängnis angeboten und, neugierig wie wir sind, lassen wir uns das nicht entgehen.

Anschließend fahren die meisten von uns noch zu einer "Zigeuner-Gemeinde" die Lidia kennt, wo wir sehr herzlich empfangen und gebeten werden, unser Programm noch einmal aufzuführen. Soviel Elan haben wir nicht mehr, da wir unterbesetzt, müde und hungrig von dem spannenden Tag sind, aber allein der Blick in die freudigen, dankbaren Gesichter der Gemeindemitglieder macht das wieder wett. Die Gläubigen dort freuen sich so sehr über unseren Besuch, dass sie uns Lieder vorsingen und für jeden von uns persönlich gebetet wird. Ein so schönes, ermutigendes Erlebnis! Gegen 21 Uhr fahren wir wieder in Richtung Quartier, wo wir hungrig über das Abendessen herfallen und uns später noch zu einer Feedbackrunde zusammenfinden.

Montag, 28.12.09

Zuhörer

Nach einer Nacht mit Matratzen-Barrikade vor den Fenstern sehnt man sich nach einer heißen Dusche; die gibt's nicht, aber dafür garantiert eiskaltes Bergwasser für gute Durchblutung und einen klaren Kopf!

Heute steht das Krankenhaus in Beclean auf dem Programm, mit gesonderter Station für behinderte Kinder und eine für Alzheimer-Patienten. Nach längerer Fahrt erreichen wir unser Ziel, wo ein Junge schon sehnsüchtig auf uns wartet und sich total freut, uns auch nur die Bustüren öffnen zu dürfen.

Der Zustand der Stationen wäre für deutsche Krankenhäuser nicht vorstellbar, zumal die Luft meistens schlecht ist und es daher auch stark riecht.

Besonders die Station mit den behinderten Kindern schockt mich zumindest sehr, viele haben zusätzlich zu ihrer körperlichen/geistigen Behinderung noch schlimme Augenschäden, die wohl bei richtiger Behandlung im frühen Kindesalter hätten erheblich verbessert werden können (dies ist im Allgemeinen bei den Kindern hier viel häufiger der Fall als in Deutschland).

Welcher Anlass ist passender als die Weihnachtszeit, um den Kindern hier eine Freude zu machen, so wie Gott uns ja auch noch viel reicher beschenkt hat! Wir verteilen Süßigkeiten, Kalender und Kleinigkeiten, was für viele der Kinder wohl einmalig im Jahr ist. Gesang und Gitarre erfreuen Jung und Alt, und wir versuchen besonders mit den behinderten Kindern ein paar einfache, einprägsame Kinderlieder zu singen. Als Dankeschön singen uns auch die Kinder ein Weihnachtslied vor und wir merken, dass wir uns an ihrer Hingabe und Freude beim Singen wirklich ein Beispiel nehmen können!

Auch die Alzheimerpatienten möchten uns durchaus vorsingen und nach der ungefähr 10. Strophe (deren Inhalt wir zwar nicht verstehen, der aber scheinbar auch nicht besonders variiert), ist Schluss und wir sind wieder dran. Die Herzlichkeit und Dankbarkeit der alten Menschen bleibt noch lange im Gedächtnis, zumindest bis nach unserem nächsten Stopp: das Altenheim in Nuşeni. Wir spielen unser Stück in einem kleinen Essenssaal (da die Schlüssel der Kirche "verschwunden" sind) und müssen ein bisschen improvisieren, da wir das Holzkreuz vergessen haben einzupacken. Klappt aber trotzdem gut, und die alten Leute scheinen zumindest teilweise zum Nachdenken angeregt.Verteilen

Beim Rundgang durch die Zimmer wird uns noch einmal der Unterschied zwischen arm und reich sehr deutlich: die Leute die in jüngeren Jahren die Möglichkeit hatten, etwas für ihre Rente zurückzulegen, leben hier beinahe schon in hotelähnlichen Zuständen im neugebauten, modernisierten Gebäudetrakt.

Nach Kaffee und Kuchen machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause, wo immer noch die Heizung streikt, wir uns aber mit Heizlüftern über die Nacht behelfen.

Dienstag, 29.12.09

Da das eingeplante Casa de Cultura (der Theatersaal) leider geschlossen ist, wird unser Programm in die Gemeinde von Lidia verlegt, die von Größe und Akkustik beinahe einer Kathedrale gleicht und wo wir hauptsächlich Kinder als Zielgruppe haben.

Zunächst dürfen aber erst einmal wir zuhören und staunen, wie der Kinderchor und auch ein junger Solist ihre Künste zum Besten geben.

Unser Anspiel hinterher läuft gut und auch Christians Predigt ist sehr lebendig. Nachdem das komplette Programm beendet ist, verteilen wir an der Tür Geschenktütchen an die Kinder. Etwas enttäuschend ist die Undankbarkeit einiger, die versuchen sich noch einmal hineinzuschmuggeln um an ein zweites Geschenk zu kommen, nachdem wir sie aber rausschicken werden sie regelrecht unverschämt und ausfallend. Der Großteil der Kinder ist allerdings sichtlich glücklich über diese kleine (große!) Freude zu Weihnachten.

Anschließend freuen wir uns noch über ein liebevoll (und sehr deutsch) zubereitetes Mittagessen von der Gemeinde.

Unser nächstes Ziel heute ist das Tuberculose-Kinderheim in Ilişua, indem Kinder untergebracht sind, deren Eltern an TBC erkrankt sind. Dieses Jahr sind nur ca. 15 Kinder im Heim, viele sind über Weihnachten bei der Familie oder irgendwoanders (wo kann auch Lidia nicht sagen).

Als unsere Bullis auf den Hof rollen, sehen wir schon eine lebhafte Kinderschar auf uns zustürmen. Was für ein besonderes Ereignis ist unser Besuch wohl für sie, inmitten des tristen Heimalltags!

Wir haben Päckchen mitgebracht, die in Deutschland von Spendern gepackt wurden, möchten aber vor der "Bescherung" den Kindern von Jesus erzählen. Dazu singen wir mit ihnen einige Bewegungslieder, Joy stellt das "wortlose Buch" vor und anschließend machen ein paar von uns, zur Belustigung der ganzen Mannschaft, das "Luftballonspiel" mit den Kindern.

Als es ans Öffnen der Geschenke geht, zeigen sich viele der Kinder sehr schüchtern und müssen regelrecht dazu überredet werden. Erst als wir etwas nachhelfen und ihnen versichern, dass es "ihr" Päckchen ist, beginnen die Kinderaugen dann doch zu strahlen und schon bald werden die neuen Spielsachen mit angemessener Lautstärke eingeweiht.

Für uns geht es dann wieder Richtung Quartier, vorher machen wir noch einen Zwischenstopp in der Casa Benita (in Uriu) bei Adi und Sanda, die bei Benita mitarbeiten und uns freundlicherweise ein Abendessen bestehend aus Pfannkuchen und Tee servieren.

Angekommen im Kindergarten, haben wir alle noch etwas Zeit für uns und gestalten den Abend nach Lust und Laune.

Mittwoch, 30.12.09

Der heutige Tag ist den Familienbesuchen gewidmet (Benita unterstützt bedürftige Familien, die sich ihr anschließen). Wir teilen uns in vier Gruppen auf, von denen zwei jeweils in Dörfer und in die Stadt fahren. Einige Mitarbeiterinnen von Benita nehmen die anspruchsvolle Aufgabe der Dolmetscher auf sich, ohne die der Sinn der ganzen Aktion nicht erfüllt werden könnte: von Jesus zu erzählen!

Für Rumänien-Neulinge soll dies wohl zum eindrucksvollsten und auch heftigsten der Tage gehören, denn hier erfährt man mit allen Sinnen was Armut bedeutet. Dass die Familien in teilweise nur einem kleinen Raum hausen, kennt man vielleicht von Bildern in Missionsheftchen. Doch mit eigenen Augen zu sehen, dass eine fünfköpfige Familie ihren Alltag auf so engem Raum bewältigt, oft gibt es noch nicht einmal hinreichend sanitäre Anlagen, ist mit einem Papierbildchen nicht zu vergleichen. Auch der oft muffig-überhitzte Geruch, erschreckend ähnlich dem Stallgeruch, transportiert sich durchs Foto nicht. Auffallend sind die vielen Christus-Abbildungen, die in der orthodoxen Kirche gängig und so in eigentlich jedem Haushalt von Nichtchristen zu finden sind. Man merkt wieviel Einfluss die orthodoxe Kirche auf die Bewohner dieses Landes hat. Diese gefährlich traditionelle Ehrfurcht vor der Kirche vernebelt den Blick auf die Wahrheit des Evangeliums und seine Bedeutung!

Wir bringen jeder Familie ein Hilfspaket, ggf. Babynahrung, Kalender, Spielsachen, Leseheftchen und Süßigkeiten für die Kinder mit. Gesang und Kurzpredigt (Gordon improvisierte in einigen Familien mithilfe eines Kuscheltiers und förderte dabei interessante Geschichten zutage!) stoßen meist auf Freude und viel Dankbarkeit. Wir versuchen den Menschen ein wenig zuzuhören und einfach Interesse für ihre Lebenslage zu zeigen. Oft werden uns Gebäck und Getränke angeboten und leider haben wir bei zehn bis fünfzehn Familien an einem Tag, plus Fahrtzeit, nicht allzuviel Zeit für längeres Verweilen.

Soziale Unterschiede zeigen sich auch hier zur Genüge: von Baracken in vermüllten Hinterhöfen, winzigen Sozialwohnungen bis hin zu recht ordentlichen neuen Mietwohnungen oder kleinen Häuschen ist alles vertreten.

Am Abend muss man das Erlebte erstmal verarbeiten, beginnen unseren Wohlstand in anderem Licht zu sehen und Gott für seine vielen Segnungen danken!

Ein weiterer Grund zum Danken folgt auf den Fuß: die Heizung funktioniert wieder!

Schafe

Donnerstag, 31.12.09

Das Ziel des letzten aktiven Einsatztages heißt Coasta (zu deutsch: Rippe) und ist ein Dorf in der Nähe von Bistriţa. Hier möchten wir von Tür zu Tür gehen, den Leuten ein Tütchen mit Kalendern etc. schenken und sie zu unserem Theaterstück einladen. Die Sprachbarriere ist wie immer ein wenig hinderlich, daher kommen einige der jüngeren Mädchen aus Lidias Gemeinde als Übersetzer mit. Die Reaktionen reichen von schimpfenden, abweisenden Zurufen eines Alkoholikers bis hin zu rührender Herzlichkeit u.a. in Form von frischgebackenen noch warmen "Gogoşi" (eine mutzenähnliche Köstlichkeit, sehr zu empfehlen!), die uns ganz selbstverständlich angeboten werden. So etwas wie Misstrauen oder Feindlichkeit Fremden gegenüber scheint es generell wenig zu geben.

Wir bauen vor dem Dorfgemeinschaftshaus unsere "Bühne" auf und sind überrascht, dass sich aus dem eher verschlafen wirkenden Dörfchen über 60 Leute über die Türschwelle bemüht haben, auch viele Kinder. Wir können für das trockene Wetter danken, auf das wir besonders hier angewiesen sind. Übung zahlt sich aus: diese nun letzte Aufführung des Stückes klappt richtig gut und auch unser rumänischer Gesang hört sich nach der Woche, laut Muttersprachlern, tatsächlich rumänisch an. Definitiv eine Motivation wiederzukommen! Die Dorfbewohner sind sichtlich bewegt über unsere Truppe und ihnen gefällt das Stück schon allein wegen des Unterhaltungsfaktors. Wie bei allen anderen unserer Ziele, muss hier dringend weiter für die Menschen gebetet werden, dass die Botschaft einfach ihre Herzen erreicht und sie verstehen, dass man die Vergebung der Sünden nötig hat und eine persönliche Beziehung zu Gott haben darf!

Auf dem Weg zurück realisieren die meisten von uns zum ersten Mal, dass heute der letzte Tag des Jahres ist! Das veranlasst zum Revue-Passierenlassen des vergangenen Jahres und, wie so oft auf diesem Einsatz, wird uns Gottes großartige Führung und unsere Abhängigkeit von Ihm wieder einmal bewusst.

Am Abend wird unsere ganze Truppe von Gordon und Thorsten zum Essen eingeladen und wir verbringen noch einen schönen und lustigen Abend, die meisten gehen um kurz vor zwölf noch zum Feuerwerk in die Stadt.

Freitag, 01.01.10 (+ Sa)

Und schon ist die Woche vorbei, wo wir doch gerade erst angekommen sind! Heute können wir ausschlafen, denn Abfahrt ist erst so ab 12 Uhr mittags angesagt. Vorher muss natürlich der Kindergarten auf Vordermann gebracht werden, das eigene Gepäck irgendwie wiedergefunden und im Bus verstaut werden, und dann natürlich noch Lunchpakete für jeden Bus gepackt werden. Wir werden noch herzlich von Lidia verabschiedet, die hier eine sehr gute und wichtige Arbeit tut und ohne die das Ganze wohl wesentlich schwieriger zu realisieren wäre.

Auf der Rückfahrt machen wir, wie auf der Hinfahrt, noch einmal einen Abstechter nach Cluj zu Familie Capota und erhalten ein würdiges ganz typisch rumänisches Abschiedsmahl. Ins "Pulli-Dorf" gehts danach auch noch, ein Örtchen wo es allerlei Souvenir- und Kramsläden gibt, besonders dicke Wollpullis, wie der Spitzname schon sagt. Die Läden sind bis auf einen geschlossen, aber wir machen einfach etwas Lärm und nach kurzer Zeit öffnen auch alle anderen. Bei der gemischten Auswahl an Kitsch, Schrott und wirklich schönen Handarbeitsprodukten, ist für fast jeden was dabei und unser Kulturhorizont um ein Stückchen erweitert.

Es ist längst dunkel als wir im Pulli-Dorf abfahren und uns auf den langen Weg zurück nach Deutschland machen.

In Österreich beginnt irgendwann heftiges Schneetreiben, das bis nach Deutschland andauert und wir sind dankbar dass wir alle bewahrt bleiben. Es ist ungefähr neun Uhr morgens als wir mehr oder weniger erschöpft in Nürnberg ankommen und dort schon einige unserer Leute wiedertreffen. Nach einem gemeinsamen Frühstück und Gebet geht's dann für die Bayern und Nürnberger unter uns nach Hause und für die anderen nach Frankfurt zu Stüchers. Auch hier gibt's wieder was zu Essen und einige organisatorische Dinge zu regeln, dann fährt jeder seines Weges.

Ein wirklich gesegneter Einsatz liegt nun hinter uns und wir beten weiter für die Menschen die wir erreicht haben und auch für die, die Gottes gute Botschaft noch nicht kennen. Betet mit, dass sich alle Bemühungen und Aktionen zu Gottes Ehre auswirken und Menschen zum Glauben an Ihn kommen!

Gruppenfoto

(A.M.)

 
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